Das Fördergebiet:

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Lebendige Zentren

Herzlich willkommen beim StĂ€dtebauförderprogramm „Lebendige Zentren Haiger“.

Liebe BĂŒrgerinnen und BĂŒrger,
 
wir befinden uns in einer herausfordernden und spannenden Zeit, die wir natĂŒrlich nutzen wollen, um gemeinsam mit Ihnen Haiger und in einem ersten Schritt die Haigerer Innenstadt zukunftsorientiert weiter zu entwickeln. Mir ist es wichtig, nicht nur zusammen mit unseren politischen EntscheidungstrĂ€gern und der Verwaltung, sondern gemeinsam unter Einbindung der BĂŒrgerschaft, der Vereine, der Unternehmen, der Kirchen, der Gemeinden etc. das „Haiger von Morgen“ zu gestalten.
 
Zusammen haben wir schon einige Meilensteine in diesem Prozess erreicht: Im Jahr 2019 wurde das Fördergebiet in das StĂ€dtebauförderungsprogramm “Lebendige Zentren” des Landes Hessen aufgenommen. Im Anschluss daran haben wir mit Hilfe der Vorplanungen der Stadtentwicklungskommission sowie durch Ihre Ideen, die Sie als BĂŒrger:innen von Haiger uns im Rahmen der Online-Beteiligungen mitgeteilt haben, das „Integrierte StĂ€dtebauliche Entwicklungskonzept“ (ISEK) erarbeitet. Mit dem Beschluss des ISEKs durch die Stadtverordnetenversammlung am 29. September 2021 wurde der Startschuss fĂŒr die Umsetzung der darin konkretisierten Projekte und Maßnahmen gegeben. 

Diese etwa 65 Projekte sollen in den kommenden 10 Jahren umgesetzt werden. Zu den Projekten gehören u.a. die Umgestaltung des Karl-Löber-Platzes, die Sanierung der Stadthalle, die Umgestaltung des Bahnhofareals sowie die Verlagerungen der Stadtjugendpflege und der StadtbĂŒcherei. DarĂŒber hinaus bieten wir seit Ende 2020 ein umfangreiches Anreizprogramm zur Fassadensanierung fĂŒr das gesamte Stadtgebiet an, mit dem wir bereits einige private Bauherr:innen bei Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen unterstĂŒtzen.

Mir ist es wichtig, dass die gesamte Haigerer Bevölkerung die Umgestaltung und den Ausbau verschiedener PlĂ€tze und Orte in unserer schönen Stadt als Chance sieht und uns durch kreative Ideen und konstruktive Teilhabe fĂŒr „Haiger 2030“ unterstĂŒtzt.

Ihr BĂŒrgermeister
Mario Schramm

Aktuelles

FÖRDERGEBIET

Das beschlossene Fördergebiet der Lebendigen Zentren umfasst die Kernstadt mit der historischen Altstadt, Marktplatz und Rathaus. Umgeben ist sie von kleinparzellierter Wohnbebauung. Im Fördergebiet ebenfalls gelegen ist die nördlich verlaufende ehemalige Bundesstraße B 277. 

Dazu kommen die anschließenden Bereiche im Westen (Allendorfer Straße), im Osten (bis zum Bahnhof) und im SĂŒden (inkl. Stadthalle). Durchzogen wird das Gebiet in SĂŒd-Nord-Richtung durch den Aubach.

Lokale Partnerschaft

FĂŒr das Programm „Lebendige Zentren“ ist es von entscheidender Bedeutung, dass sich die maßgeblichen Akteurinnen und Akteure vor Ort von Beginn an am Stadtentwicklungsprozess als Ideengeber, Multiplikator oder TrĂ€ger eigener Initiativen beteiligen. Das StĂ€dtebauförderprogramm sieht daher die GrĂŒndung sogenannter Lokaler Partnerschaften vor. Dieses Beteiligungsgremium versteht sich als Begleitstruktur, die regelmĂ€ĂŸig oder bei Bedarf zusammenkommt und am Stadterneuerungsprozess beratend und initiierend mitwirkt. Das Gremium tritt in der Regel vierteljĂ€hrlich zusammen, es sind jedoch auch außerordentliche Sitzungen möglich.

Die Lokale Partnerschaft setzt sich aus ca. 30 Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Haigerer Institutionen sowie interessierten BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern zusammen. Alle Mitglieder eint, dass sie sich fĂŒr die Entwicklung der Innenstadt engagieren und einbringen möchten. Die Treffen dienen dem Informationsaustausch und der Diskussion, der Ideenentwicklung und dem Einbringen von MaßnahmenvorschlĂ€gen, aber auch der Erzielung von Kompromissen. Der Charakter der Sitzungen ist öffentlich. GĂ€ste sind jederzeit willkommen.

 

 

Fragen oder Anmerkungen?

Stadt Haiger
AndrĂ© MĂŒnker
Fachbereichsleiter Bauverwaltung, Wirtschaftsförderung/Standortentwicklung

Markus Georg
Bauverwaltung, Wirtschaftsförderung/Standortentwicklung
Tel.: 02773 811 103
E-Mail: markus.georg@haiger.de

DSK GmbH
Michael Stoll
Tel.: 0611 3411 3153
E-Mail: Michael.Stoll@dsk-gmbh.de

Andreas Graf
Tel.: 0611 3411 3151
E-Mail: Andreas.Graf@dsk-gmbh.de

 

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Das Förderprogramm

Das Programm „Lebendige Zentren“ (vormals „Aktive Kernbereiche in Hessen“) gibt es in Hessen seit 2008. Im Mittelpunkt des Programms steht von Beginn an die nachhaltige Belebung und Weiterentwicklung der InnenstĂ€dte und Ortskerne. Insbesondere sollten die von Funktionsverlusten betroffenen zentralen Versorgungsbereiche mit ihrer Vielfalt aus Einzelhandel, Dienstleistung, Handwerk, Kultur, Gastronomie und Wohnen als Standorte fĂŒr Wirtschaft und Kultur sowie als Orte zum Wohnen, Arbeiten und Leben erhalten bleiben und nachhaltig gestĂ€rkt werden.

Das StĂ€dtebauförderungsprogramm zur StĂ€rkung und Vitalisierung der InnenstĂ€dte und Ortszentren geht nach nunmehr 12jĂ€hriger Laufzeit in eine neue Phase und wurde im Jahr 2020 unter dem Namen „Lebendige Zentren“ neu aufgelegt. Die bisher gewonnenen Erkenntnisse werden fĂŒr die Fortsetzung des Programms genutzt. Daher wurden die bisherigen Programmschwerpunkte um die Handlungsfelder Baukulturelles Erbe, Energieeffizienz und Klimaschutz ergĂ€nzt.

Gefördert werden zum Beispiel bauliche Maßnahmen zur barrierefreien Entwicklung von bestehendem Wohnraum oder der Umbau von gewerblichen LeerstĂ€nden zu Wohnzwecken. Energieeffizienz und Klimaschutz spielen dabei eine große Rolle, denn ein gesundes Stadtklima ist ein ebenso wichtiger Standortfaktor fĂŒr InnenstĂ€dte wie kurze Wege, einladende StadtrĂ€ume sowie Funktions- und Angebotsvielfalt. So ist es mit der hier angebotenen Förderung auch möglich, bessere Rahmenbedingungen fĂŒr eine stadtvertrĂ€gliche MobilitĂ€t zu schaffen. Weitere Schwerpunkte sind flankierende Maßnahmen, die das Wohnen, die Wirtschaft und das WohlfĂŒhlen in der Innenstadt stĂ€rken: attraktive GrĂŒn- und FreiflĂ€chen, belebte öffentliche RĂ€ume, die zum Verweilen einladen, Familienzentren und kulturelle Angebote.

 

Die fĂŒnf Programmschwerpunkte sind:

1. Wohnen in der Innenstadt
2. AufenthaltsqualitĂ€t, GrĂŒnflĂ€chen und gesundes Klima
3. Funktions- und Angebotsvielfalt
4. Barrierefreiheit und Rahmen fĂŒr stadtvertrĂ€gliche MobilitĂ€tPrivates Engagement und Standortgemeinschaften

Grundlage fĂŒr die Umsetzung von Maßnahmen ist ein von der Kommune aufzustellendes Integriertes StĂ€dtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK), in dem alle vorgenannten relevanten Themenstellungen analysiert werden. Auf dieser Grundlage sind integrierte Strategien zu entwickeln und  konkrete Maßnahmen und Projekte zur spĂ€teren Umsetzung zu benennen.

Der integrierte Handlungsansatz des Programms bedingt die Einbindung der wesentlichen öffentlichen, privaten und zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteure vor Ort. Nur gemeinsam mit den betroffenen Interessengruppen kann die Abstimmung der unterschiedlichen Belange und Anforderungen sowie die BĂŒndelung der lokalen AktivitĂ€ten gelingen. Daher wird prozessbegleitend eine „Lokale Partnerschaft“ aus Vertreterinnen und Vertretern der öffentlichen Hand, privaten Akteurinnen und Akteuren sowie engagierten BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern eingerichtet.